Wie findet man bei einer Leihmutterschaft in den USA eine passende Tragemutter?
Für uns war relativ schnell klar, dass diese Suche ganz anders funktionieren würde als die Auswahl unserer genetischen Mutter. Dort hatten wir Profile angesehen und aus mehreren Frauen eine Auswahl getroffen. Beim Matching mit einer Tragemutter ging es dagegen von Anfang an um etwas Gegenseitiges. Nicht nur wir mussten das Gefühl haben, dass es passt. Die Frau auf der anderen Seite musste sich genauso fragen, ob sie sich vorstellen konnte, diesen Weg mit uns zu gehen.
Natürlich spielen medizinische Voraussetzungen eine wichtige Rolle. Aber eine Schwangerschaft dauert viele Monate und lässt sich nicht auf medizinische Befunde reduzieren. Kommunikation, Vorstellungen von Schwangerschaft und Geburt, der Umgang mit schwierigen Situationen und die Frage, welche Beziehung man während dieser Zeit überhaupt miteinander haben möchte, waren für uns mindestens genauso wichtig.
Wir erzählen hier, was beim Matching aus unserer Erfahrung eine Rolle spielt und worauf wir heute achten würden. Unser tatsächliches erstes Kennenlernen und die spätere Entscheidung für unsere Tragemutter erzählen wir in zwei eigenen Beiträgen ausführlicher.
Inhaltlich, medizinisch und rechtlich geprüft: 16. August 2026
Von: Martin & Robert · Papaarade
Wichtiger Hinweis: Wir sind keine Ärzte oder Rechtsanwälte. Medizinische Eignung, psychosoziales Screening und rechtliche Voraussetzungen sollten von entsprechend qualifizierten Fachpersonen geprüft werden. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich zwischen US-Bundesstaaten.
Was bedeutet Matching bei einer Leihmutterschaft?
Das Wort „Matching“ kann ein bisschen so klingen, als würden Intended Parents aus mehreren Kandidatinnen die passende Tragemutter auswählen. So haben wir unseren Prozess nicht erlebt.
Unsere Agentur kannte unsere Vorstellungen und Rahmenbedingungen und stellte schließlich den Kontakt zu einer Frau her, bei der sie sich grundsätzlich vorstellen konnte, dass wir zusammenpassen könnten. Damit begann aber erst der eigentliche Teil.
Wir mussten einander kennenlernen.
Wir wollten wissen, wer sie war, wie sie über die Schwangerschaft dachte und was sie sich von uns wünschte. Gleichzeitig wollte sie natürlich auch wissen, wer diese beiden Männer aus Deutschland waren, für die sie möglicherweise ein Kind austragen würde.
Für uns ist deshalb bis heute der wichtigste Punkt beim Matching: Es braucht ein gegenseitiges Ja.
Eine Tragemutter wird nicht durch die Entscheidung der Intended Parents Teil des Prozesses. Beide Seiten müssen sich freiwillig dafür entscheiden, genau diesen Weg miteinander gehen zu wollen.
Was medizinisch geprüft werden sollte
Bevor aus Sympathie überhaupt ein tatsächliches Match werden kann, muss geklärt werden, ob eine Frau medizinisch und psychosozial für eine Schwangerschaft als Tragemutter geeignet ist.
Die American Society for Reproductive Medicine empfiehlt unter anderem medizinische Untersuchung und Infektionsscreening, eine psychosoziale Evaluation und Beratung sowie rechtliche Beratung. Als Orientierung nennt die Fachgesellschaft außerdem eine bereits erlebte unkomplizierte Schwangerschaft mit Geburt und ein stabiles soziales Umfeld mit ausreichender Unterstützung.
Das sind für uns keine Kriterien, nach denen Intended Parents selbst eine Frau beurteilen sollten. Schwangerschaftsvorgeschichte, frühere Geburten, Kaiserschnitte oder andere medizinische Besonderheiten gehören in die Hände der behandelnden Fachpersonen.
Auch in unserem Prozess interessierten uns natürlich die bisherige Schwangerschafts- und Gesundheitsgeschichte, frühere Komplikationen, Wohnort, Familie und Unterstützungssystem. Ein Unterschied war uns dabei wichtig: Ob eine Frau schon einmal als Tragemutter tätig gewesen war, war für uns kein entscheidendes Kriterium. Dass sie selbst bereits Schwangerschaft und Geburt erlebt hatte, gehört dagegen zur professionellen medizinischen Beurteilung.
Medizinisch geeignet bedeutet noch lange nicht menschlich passend
Selbst wenn medizinisch alles passt, beantwortet das nicht die Frage, ob drei Menschen miteinander durch eine Schwangerschaft gehen möchten.
Uns interessierte deshalb irgendwann weniger, ob wir möglichst viele Kriterien abhaken konnten. Wir wollten verstehen, wie sich ein gemeinsamer Alltag über viele Monate anfühlen könnte.
Wie oft möchten wir miteinander sprechen? Wie möchte sie uns über Untersuchungen auf dem Laufenden halten? Möchte sie, dass wir bei Terminen dabei sind, wenn das organisatorisch möglich ist? Was erwartet sie von uns während der Schwangerschaft? Welche Rolle spielt ihr Partner oder ihre Familie? Und was wünschen wir uns eigentlich voneinander, nachdem das Kind geboren ist?
Gerade bei der gewünschten Nähe wollten wir nichts voraussetzen. Wir wollten keinen rein administrativen Kontakt, erwarteten aber auch nicht, dass aus einer Leihmutterschaft automatisch eine enge Freundschaft entstehen müsste.
Entscheidend war für uns, eine Form von Beziehung zu finden, mit der sich alle Beteiligten wohlfühlen konnten.
Über schwierige Themen wollten wir lieber vorher sprechen
Sympathie beim ersten Gespräch ist schön. Sie reicht aber nicht aus.
Eine Schwangerschaft kann Entscheidungen und Situationen mit sich bringen, über die man lieber nicht erst dann sprechen möchte, wenn sie tatsächlich eintreten. Deshalb gehörten auch Themen wie pränatale Untersuchungen, medizinische Komplikationen, Mehrlingsschwangerschaften, Schwangerschaftsabbruch oder Mehrlingsreduktion zu den Fragen, die vor einem endgültigen Match besprochen werden mussten.
Auch Vorstellungen von Geburt, Geburtsort, Reisen während der Schwangerschaft, Erreichbarkeit oder der Umgang mit Meinungsverschiedenheiten können relevant werden.
Das macht ein erstes Kennenlernen nicht unbedingt gemütlicher. Trotzdem fanden wir es besser, mögliche Unterschiede früh zu kennen. Wenn zwei Seiten bei einer grundlegenden Frage völlig anders denken, verschwindet dieser Unterschied schließlich nicht dadurch, dass man ihn vor dem Embryotransfer nicht anspricht.
Auch ASRM empfiehlt, mögliche Konfliktthemen und Erwartungen im Vorfeld zu besprechen und in die psychosoziale Vorbereitung einzubeziehen.
Eine Grenze war für uns nie verhandelbar: Ihr Körper bleibt ihr Körper
Gerade bei Gesprächen über Schwangerschaftsabbruch, Untersuchungen oder medizinische Behandlung kann schnell der Eindruck entstehen, Intended Parents würden gemeinsam mit der Tragemutter festlegen, was später medizinisch zu geschehen hat.
So funktioniert es nicht.
Man kann Szenarien besprechen, Wünsche äußern und herausfinden, ob grundlegende Vorstellungen zueinanderpassen. Die Tragemutter bleibt aber die Patientin und entscheidet über die medizinische Versorgung ihres eigenen Körpers.
ASRM formuliert diesen Punkt ausdrücklich: Die Gestational Carrier erteilt selbst die Zustimmung zu ihrer medizinischen Versorgung, vom Embryotransfer über Schwangerschaft und Geburt bis zur Nachsorge. Ihre medizinische Autonomie wird nicht durch einen Vertrag auf die Intended Parents übertragen.
Für uns ist das keine juristische Feinheit, sondern eine Grundvoraussetzung für einen respektvollen Umgang miteinander.
Welche Rolle unsere Agentur beim Matching hatte
Unsere Agentur war die Stelle, über die wir überhaupt zueinandergefunden haben. Mit ihr hatten wir vorher über unsere Vorstellungen gesprochen, sie koordinierte den möglichen Match und organisierte schließlich auch den ersten Kontakt.
Damit war ihre Rolle wichtig, aber nicht grenzenlos.
Die medizinische Eignung wurde nicht von uns oder der Agentur festgestellt, sondern von medizinischen Fachpersonen. Psychosoziale Evaluation und Vorbereitung hatten ebenfalls ihre eigenen Fachpersonen. Und rechtliche Beratung sowie Vertragsgestaltung gehörten zu spezialisierten Anwälten.
Gerade rückblickend finden wir diese Trennung wichtig. Eine Agentur kann Menschen zusammenbringen und einen komplizierten Prozess koordinieren. Sie sollte aber nicht gleichzeitig die unabhängige medizinische, psychosoziale und rechtliche Prüfung ersetzen.
Was uns persönlich wichtig war
Wenn wir versuchen, die persönliche Seite unseres Matchings auf einen Punkt zu bringen, war es wahrscheinlich Kommunikation.
Wir erwarteten nicht, dass wir in jeder einzelnen Frage dieselbe Meinung haben würden. Eine Schwangerschaft lässt sich ohnehin nicht vollständig planen. Viel wichtiger war uns das Gefühl, dass wir Fragen ansprechen könnten, wenn etwas schwierig oder unerwartet wird.
Dazu gehörte auch ihre Familie. Eine Schwangerschaft betrifft schließlich nicht ausschließlich die Person, die schwanger ist. Partner, eigene Kinder und andere nahestehende Menschen erleben Termine, Beschwerden, organisatorische Veränderungen, die Geburt und die Zeit danach mit. ASRM berücksichtigt deshalb bei der Auswahl einer Gestational Carrier ausdrücklich auch das soziale Umfeld und vorhandene Unterstützung.
Und natürlich beschäftigte uns die Geburt. Würden wir dabei sein können? Wie stellte sie sich diesen Moment vor? Welche Rolle sollten wir während der Schwangerschaft spielen?
Solche Fragen hatten wir vorher theoretisch diskutiert. Wirklich Bedeutung bekamen sie aber erst, als ihnen plötzlich ein echter Mensch gegenübersaß.
Auch der Bundesstaat kann beim Matching wichtig werden
Eine der organisatorischen Fragen war für uns, ob unsere Tragemutter unbedingt in Kalifornien leben sollte oder ob auch ein anderer US-Bundesstaat infrage käme.
Dabei geht es nicht nur um Entfernung und Reiseaufwand. Wohnort, medizinische Behandlung, Vertragsgestaltung und späterer Geburtsort können bei einem bundesstaatenübergreifenden Prozess rechtlich relevant werden. Welche Regeln konkret greifen, sollte deshalb früh mit spezialisierten Anwälten geklärt werden.
Unser eigener rechtlicher Prozess fand in Kalifornien statt. Dort gibt es ausdrückliche gesetzliche Vorgaben für gestationelle Leihmutterschaft.
California Family Code § 7962 verlangt unter anderem, dass Tragemutter und Intended Parents vor Abschluss der Vereinbarung jeweils durch eigene, voneinander unabhängige Rechtsanwälte vertreten werden. Der Vertrag muss außerdem vollständig abgeschlossen sein, bevor der Embryotransfer stattfindet oder mit injizierbaren Medikamenten zu dessen Vorbereitung begonnen wird.
Den gesamten rechtlichen und organisatorischen Teil unseres Weges haben wir separat zusammengefasst:
Leihmutterschaft in den USA: Ablauf & Anerkennung in Deutschland
Und dann saßen wir ihr tatsächlich gegenüber
Nach all den Kriterien, Gesprächen mit der Agentur und theoretischen Überlegungen kam irgendwann der Videocall.
Wir hatten Fragen vorbereitet. Sie hatte Fragen an uns.
Und schon nach kurzer Zeit fühlte sich das alles anders an. Wir sprachen nicht mehr darüber, wie eine potenzielle Tragemutter sein sollte. Wir sprachen mit einer konkreten Frau und versuchten herauszufinden, ob wir uns gegenseitig vertrauen konnten und ob wir uns vorstellen konnten, einen ziemlich außergewöhnlichen Teil unseres Lebens miteinander zu teilen.
Wie dieses erste digitale Kennenlernen tatsächlich ablief, erzählen wir in unserem persönlichen Erfahrungsbericht:
Das digitale Kennenlernen mit unserer Tragemutter
Wann aus dem Kennenlernen tatsächlich ein Match wurde
Ein gutes Gespräch bedeutete noch nicht automatisch, dass die Entscheidung gefallen war.
Danach hatten beide Seiten Zeit, unabhängig voneinander darüber nachzudenken, ob sie weitermachen wollten. Genau das fanden wir wichtig. Niemand sollte direkt am Ende eines sympathischen Videocalls das Gefühl haben, jetzt Ja sagen zu müssen.
Erst als wir uns beide dafür entschieden hatten, wurde aus dem Kennenlernen für uns ein Match.
Danach veränderte sich der Prozess wieder. Was zunächst eine menschliche Entscheidung gewesen war, musste medizinisch und rechtlich vorbereitet werden. Anwälte kamen hinzu, der Vertrag wurde ausgearbeitet und irgendwann ging es tatsächlich in Richtung Embryotransfer.
Der Moment der Entscheidung: unsere Tragemutter und der Weg zum Vertrag
Worauf wir beim Matching achten würden
Wir würden wahrscheinlich keine Liste mit zehn oder zwanzig Eigenschaften erstellen, die unsere „perfekte Tragemutter“ erfüllen sollte.
Wir würden zuerst wissen wollen, ob die medizinische und psychosoziale Eignung professionell geprüft ist und alle Beteiligten freiwillig und informiert in den Prozess gehen. Danach würden uns vor allem die Dinge interessieren, die man nicht aus einem Profil ablesen kann: Können wir offen miteinander sprechen, auch wenn es unangenehm wird? Sind unsere Vorstellungen von Kontakt, Schwangerschaft und Geburt grundsätzlich miteinander vereinbar? Gibt es auf beiden Seiten genug Unterstützung für die Monate, die vor uns liegen? Sind medizinische Autonomie, rechtliche Beratung und finanzielle Vereinbarungen für alle klar?
Und am Ende bliebe dieselbe Frage, die auch bei unserem eigenen Match entscheidend war:
Wollen wir diesen Weg wirklich miteinander gehen?
Genau deshalb würden wir Matching heute nicht als die Suche nach der richtigen Frau für Intended Parents beschreiben.
Es ist die Suche danach, ob die beteiligten Menschen füreinander die richtigen Menschen für diesen gemeinsamen Prozess sind.
FAQ zum Finden einer Tragemutter
Wie findet man eine Tragemutter in den USA?
In unserem Fall erfolgte die Suche über eine Agentur. Sie kannte unsere Rahmenbedingungen, koordinierte einen möglichen Match und stellte schließlich den Kontakt her.
Wie genau die Suche abläuft, unterscheidet sich je nach Agentur, Programm und individueller Konstellation.
Muss eine Tragemutter schon einmal schwanger gewesen sein?
ASRM empfiehlt, dass eine Gestational Carrier idealerweise bereits mindestens eine unkomplizierte Schwangerschaft bis zur Geburt erlebt haben sollte. Die Fachgesellschaft empfiehlt außerdem ein stabiles familiäres beziehungsweise soziales Umfeld mit ausreichender Unterstützung.
Das ist etwas anderes als die Frage, ob sie bereits vorher als Tragemutter tätig war.
Muss sie schon Erfahrung als Tragemutter haben?
Nicht nach den von uns geprüften ASRM-Empfehlungen.
Für uns war vorherige Erfahrung als Tragemutter auch persönlich kein entscheidendes Kriterium. Wichtiger waren die professionelle medizinische Beurteilung und die Frage, ob wir menschlich zusammenpassten.
Ist ein früherer Kaiserschnitt ein Ausschlusskriterium?
Nicht automatisch nach den von uns geprüften ASRM-Empfehlungen. Die gesamte Schwangerschafts- und Geburtshistorie gehört in die individuelle medizinische Beurteilung.
ASRM nennt als Orientierung, dass eine Gestational Carrier idealerweise nicht mehr als drei vorherige Kaiserschnittgeburten und nicht mehr als fünf Geburten insgesamt gehabt haben sollte.
Wer entscheidet über medizinische Maßnahmen während der Schwangerschaft?
Die Tragemutter.
Mögliche Szenarien und Erwartungen sollten vorab offen besprochen werden. Die Tragemutter bleibt aber die Patientin und behält die Entscheidungshoheit über ihre medizinische Versorgung.
Welche Fragen sollte man beim ersten Kennenlernen stellen?
Wir würden heute keinen standardisierten Fragenkatalog abarbeiten. Themen, über die wir sprechen würden, sind Motivation, Kommunikation, Erwartungen an die Beziehung, schwierige Schwangerschaftssituationen, Untersuchungen und Geburt, das familiäre Umfeld und die Frage, welchen Kontakt sich beide Seiten nach der Geburt vorstellen.
Entscheidender als eine bestimmte Antwort wäre für uns das Gefühl, dass solche Themen offen angesprochen werden können.
Wann wird der Vertrag geschlossen?
Das hängt vom konkreten Prozess und dem anwendbaren Recht ab.
Für Kalifornien gilt, dass Tragemutter und Intended Parents vor Abschluss der schriftlichen Vereinbarung jeweils unabhängig anwaltlich vertreten sein müssen. Der Vertrag muss vollständig abgeschlossen sein, bevor ein Embryotransfer durchgeführt oder mit injizierbaren Medikamenten zur Vorbereitung darauf begonnen wird.
Quellen und Prüfstand
Für die allgemeinen medizinischen, ethischen und rechtlichen Aussagen dieser Seite haben wir insbesondere folgende Fach- und Primärquellen geprüft:
- American Society for Reproductive Medicine: Recommendations for practices using gestational carriers (2022) zu medizinischem Screening, Auswahlkriterien, psychosozialer Evaluation und Beratung von Tragemüttern und Intended Parents.
- American Society for Reproductive Medicine: Consideration of the gestational carrier (2023) zu informierter Einwilligung, medizinischer Autonomie, unabhängiger Rechtsberatung und ethischen Schutzprinzipien.
- California Family Code § 7960 zu den gesetzlichen Definitionen rund um gestationelle Leihmutterschaft in Kalifornien.
- California Family Code § 7962 zu schriftlicher Vereinbarung, unabhängigen Rechtsanwälten, Zeitpunkt vor Embryotransfer und gerichtlicher Elternfeststellung.
Medizinischer, rechtlicher und inhaltlicher Prüfstand: 16. August 2026.
Hinweis: Medizinische Empfehlungen, Agenturprozesse und rechtliche Rahmenbedingungen können sich ändern. Diese Seite beschreibt unsere Erfahrung und dient der Orientierung. Sie ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung.
Aus Kriterien wurde ein echtes Kennenlernen
Wenn wir heute an diese Phase zurückdenken, erinnern wir uns weniger an Kriterienlisten als an diesen ersten Videocall.
Auf einmal saß da eine Frau, die genauso viel zu entscheiden hatte wie wir. Wir wollten wissen, ob sie zu uns passte. Sie musste entscheiden, ob wir zu ihr passten.
Das ist wahrscheinlich die einfachste Erklärung dafür, was Matching für uns am Ende bedeutete.
Wie unser erstes Gespräch mit unserer Tragemutter tatsächlich ablief
Warum wir für die konkrete Frau in unserer Familiengeschichte bewusst Tragemutter und nicht „Leihmutter“ sagen, erklären wir außerdem hier:
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