Leihmutterschaft, Adoption und Kindeswohl: Unsere Antworten nach dem BR-Interview

Veröffentlicht am 3. November 2026 um 08:44

Warum haben wir nicht adoptiert? Ist Leihmutterschaft Ausbeutung? Und was bedeutet die Geburt durch eine Tragemutter für unser Kind? Nach unserem Interview mit Bayern 1 möchten wir auf die häufigsten Fragen und Vorwürfe eingehen.

Als wir bei Bayern 1 unsere Geschichte erzählt haben, ging es vor allem um unsere Liebe. Darum, wie wir uns 2012 in München kennengelernt haben, wie aus einer Fernbeziehung zwischen Deutschland und den USA ein gemeinsames Leben wurde und wie wir nach 14 Jahren Beziehung heute als zwei Väter unseren Alltag gestalten. Zu den 2 Beiträgen geht es hier und hier

Mit den Reaktionen hatten wir in dieser Form nicht gerechnet. So viele Menschen haben geschrieben, wie sehr sie unsere Geschichte berührt hat. Manche haben uns erzählt, dass unsere Beziehung ihnen wieder Hoffnung auf die Liebe gemacht hat. Andere haben sich einfach mit uns gefreut. Es waren unglaublich viele schöne Nachrichten dabei, über die wir uns wirklich gefreut haben.

Aber natürlich wurde auch darüber gesprochen, wie wir Eltern geworden sind. Unser Sohn wurde im Januar 2026 in Kalifornien mithilfe einer Tragemutter geboren. Und während unsere Beziehung fast ausschließlich positive Reaktionen ausgelöst hat, wurde unser Weg zur Elternschaft deutlich kontroverser diskutiert.

Wir haben die Kommentare gelesen und festgestellt, dass sich bestimmte Fragen immer wiederholen. Manche waren sachlich und interessiert, andere sehr kritisch. Einige gingen auch ziemlich weit in ihren Unterstellungen.

Viele dieser Fragen sind uns allerdings nicht neu. Wir haben uns selbst damit beschäftigt, lange bevor unser Sohn überhaupt entstanden ist. Wir wollten unbedingt Eltern werden, aber es war für uns ebenso klar, dass wir dafür nicht jeden Weg gehen würden. Eine Leihmutterschaft kam nur infrage, wenn wir davon überzeugt waren, dass die Rechte und die Gesundheit der beteiligten Frau bestmöglich geschützt werden.

Deshalb haben wir über Jahre recherchiert, Länder verglichen und uns mit medizinischen, rechtlichen und ethischen Fragen beschäftigt. Manche unserer ursprünglichen Vorstellungen haben sich dabei verändert. Und natürlich konnten wir nicht jede Unsicherheit ausräumen.

Heute möchten wir auf die zehn Fragen eingehen, die in den Kommentaren besonders häufig aufgetaucht sind. Nicht, weil wir erwarten, dass danach jeder unsere Entscheidung gut findet. Sondern weil wir unsere Überlegungen und Erfahrungen teilen möchten. Vieles davon haben wir auf Papaarade bereits ausführlicher beschrieben. Die entsprechenden Beiträge verlinken wir direkt bei den Antworten.

Inhallt:

  1.  „Leihmutterschaft ist Menschenhandel. Frauen machen das doch nur wegen des Geldes!“
  2.  „Woher wisst ihr, dass die Tragemutter wirklich weiß, worauf sie sich einlässt?“
  3.  „Das Kind wird von seiner Mutter getrennt. Das muss doch ein Trauma auslösen!“
  4.  „Warum habt ihr nicht einfach ein Kind adoptiert? Die Kinderheime sind doch voll!“
  5.  „Was passiert, wenn bei der Schwangerschaft etwas schiefgeht? Und was ist mit Behinderungen?“
  6.  „Die Tragemutter kann das Kind doch gar nicht behalten, wenn sie ihre Meinung ändert!“
  7.  „Hat euer Sohn nicht ein Recht darauf, seine Mutter und seine Herkunft zu kennen?“
  8.  „Warum sagt ihr eigentlich Tragemutter?“
  9.  „Ist es nicht egoistisch, sich unbedingt ein eigenes Kind zu wünschen?“
  10.  „Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Warum berichtet der BR darüber?“

1. „Leihmutterschaft ist Menschenhandel. Frauen machen das doch nur wegen des Geldes!“

Die Sorge vor Ausbeutung können wir nachvollziehen. Tatsächlich war sie einer der Gründe, weshalb unsere Suche nach einem geeigneten Land so lange gedauert hat.

Schon während unserer ersten Recherchen fielen viele Länder für uns heraus. Teilweise, weil wir dort als schwules Paar unsere Beziehung hätten verbergen müssen. In anderen Fällen hatten wir erhebliche Zweifel daran, ob die Frauen ausreichend geschützt werden, wie freiwillig ihre Entscheidungen tatsächlich sind und welche medizinische Versorgung ihnen zur Verfügung steht. Wir verstehen, dass andere Eltern eher den Leidensdruck des eigenen Kinderwunsches und ihren finanziellen Spielraum im Blick haben. Für uns waren das aber rote Linien. Wir wollten da sehr genau hinschauen. 

Wir wollten auf keinen Fall einen günstigeren Weg wählen, wenn wir dafür beim Schutz der Tragemutter hätten Abstriche machen müssen. Unser Leitsatz war immer: Ein Kind - ja. Aber nicht um jeden Preis. Und mit Preis meinen wir, dass jemand anderes mit seiner psychischen oder physischen Gesundheit bezahlen muss.

Schließlich entschieden wir uns für Kalifornien. Dort fanden wir einen rechtlichen Rahmen vor, der unter anderem eine unabhängige anwaltliche Vertretung, klare Vereinbarungen und geregelte Verfahren zur Feststellung der Elternschaft vorsieht. Dazu kamen die medizinischen und psychologischen Auswahlverfahren, auf die wir großen Wert legten.

Und ja, unsere Tragemutter wurde bezahlt. Warum sollten wir daraus ein Geheimnis machen?

Neben ihrer vertraglich vereinbarten Vergütung haben wir zusätzlich die vorgesehenen Auslagen übernommen, ihre Krankenversicherung bezahlt und eine monatliche Pauschale für zusätzliche Bedürfnisse während der Schwangerschaft vorgesehen, etwa für Ernährung oder Schwangerschaftskleidung. Wir haben außerdem eine Lebensversicherung abgeschlossen. Uns war wichtig, dass sie durch die Schwangerschaft nicht auch noch finanzielle Nachteile oder zusätzliche Belastungen tragen muss. Sie sollte so entspannt und komfortabel leben, wie nur möglich.

Einen Punkt haben wir bei der Auswahl besonders ernst genommen: Wir wollten keine Frau, die sich aus existenzieller finanzieller Not zu einer Schwangerschaft für andere Menschen gezwungen sieht.

Unsere Tragemutter hatte bereits zuvor ein Kind für andere Eltern ausgetragen. Sie kannte den Prozess also aus eigener Erfahrung. Wir haben viel mit ihr darüber gesprochen, warum sie noch einmal Tragemutter werden wollte und was ihr bei einer erneuten Schwangerschaft wichtig war.

Was uns bis heute sehr berührt: Sie hat uns sogar angeboten, noch einmal für uns schwanger zu werden, falls wir uns ein weiteres Kind wünschen.

Das bedeutet uns persönlich sehr viel und sagt etwas darüber aus, wie sie unsere gemeinsame Erfahrung erlebt hat. Natürlich können wir daraus keine allgemeingültigen Aussagen über andere Tragemütter ableiten. Aber auch ihre eigene Perspektive gehört für uns in diese Diskussion.

Wir würden übrigens niemals behaupten, dass eine Bezahlung automatisch unproblematisch ist. Wirtschaftliche Abhängigkeiten können Entscheidungen beeinflussen, und es gibt international durchaus Modelle, die wir sehr kritisch sehen. Eine Unterschrift unter einem Vertrag allein reicht deshalb aus unserer Sicht nicht aus, um eine Leihmutterschaft als freiwillig und fair einzuordnen.

Wer sich für diesen Weg interessiert, sollte nicht nur nach den Kosten fragen, sondern vor allem danach, wie die Frau lebt, welche Entscheidungsfreiheit sie hat und wie ihre Gesundheit und ihre Rechte geschützt werden.

Mehr dazu: Leihmutterschaft weltweit: Länder im Vergleich und Warum wir uns für Leihmutterschaft entschieden haben.

2. „Woher wisst ihr, dass die Tragemutter wirklich weiß, worauf sie sich einlässt?“

Das war uns bei der Auswahl besonders wichtig. Schließlich spricht man nicht über irgendeine Dienstleistung, sondern über eine Schwangerschaft mit allen körperlichen und emotionalen Folgen, die damit verbunden sein können.

In entsprechend organisierten amerikanischen Programmen gibt es deshalb medizinische und psychologische Prüfungen, bevor eine Frau als Tragemutter zugelassen wird.

Bei der medizinischen Untersuchung geht es unter anderem um ihre gesundheitliche Vorgeschichte, frühere Schwangerschaften, Geburten und mögliche Risikofaktoren. In der psychologischen Beurteilung werden andere Fragen gestellt: Warum möchte die Frau Tragemutter werden? Wie steht ihr persönliches Umfeld dazu? Gibt es Hinweise auf emotionalen oder finanziellen Druck? Und welche Vorstellungen hat sie von der Schwangerschaft, der Geburt und der Beziehung zum Kind danach?

Auch der Ehepartner beziehungsweise eine wichtige Bezugsperson sollte nach den Empfehlungen der amerikanischen Fachgesellschaft für Reproduktionsmedizin (ASRM) in die psychosoziale Beratung einbezogen werden. Denn eine Schwangerschaft verändert natürlich auch den Alltag einer Familie. Auch das war bei uns der Fall. Ihren Partner haben wir ebenfalls kennengelernt. 

Wie streng diese Auswahl sein kann, zeigen Zahlen einzelner Agenturen. Circle Surrogacy gibt beispielsweise an, nur rund vier Prozent der Bewerberinnen in sein Programm aufzunehmen. American Surrogacy berichtet, dass ungefähr zwei Prozent der Interessentinnen bis zur klinischen Prüfung gelangen. Das sind allerdings Angaben der jeweiligen Unternehmen, keine unabhängige Statistik für die gesamten USA. Auch werden dabei unterschiedliche Stufen der Bewerberauswahl erfasst.

Eine wissenschaftliche US-Befragung aus dem Jahr 2016 unter 204 Tragemüttern ergab, dass 97,1 Prozent nach eigenen Angaben eine vollständige medizinische Untersuchung und 94,6 Prozent eine psychologische Untersuchung oder Beratung erhalten hatten. Das zeigt zugleich, dass diese Untersuchungen nicht bei allen Befragten vollständig durchgeführt wurden.

Wir hatten uns bewusst mit diesen Standards beschäftigt. In unserem eigenen Auswahlprozess kam es auch vor, dass potenzielle Kandidatinnen nach den Prüfungen nicht infrage kamen. Was sich für uns zunächst wie ein Rückschlag anfühlte, ist tatsächlich ein Sicherheitsmechanismus, für den wir sehr dankbar sind. 

Trotzdem sollte man Screening nicht mit einer Garantie verwechseln. Keine Untersuchung kann sämtliche Risiken ausschließen oder mit absoluter Sicherheit vorhersagen, wie jemand eine Schwangerschaft erlebt. Aber wir finden, dass solche Prüfungen und die unabhängige Beratung unverzichtbare Voraussetzungen sind.

Die fachlichen Anforderungen beschreibt die ASRM in ihren Empfehlungen für Programme mit Tragemüttern.

3. „Das Kind wird von seiner Mutter getrennt. Das muss doch ein Trauma auslösen!“

Dieser Vorwurf kam besonders häufig. Viele Kommentierende beschrieben die Bindung, die während einer Schwangerschaft entsteht. Das Kind hört die Stimme der Schwangeren, nimmt ihren Herzschlag und andere Geräusche wahr und wird nach der Geburt nicht mehr von ihr versorgt. Einige waren deshalb überzeugt, dass die Trennung zwangsläufig ein tiefes Trauma verursachen müsse.

Wir verstehen, woher diese Sorge kommt. Natürlich ist eine Schwangerschaft nicht einfach nur ein medizinischer Vorgang. Das ungeborene Kind macht bereits Erfahrungen, und die körperliche Verbindung während der Schwangerschaft ist etwas Besonderes.

Was wir allerdings schwierig finden, sind die pauschalen Schlussfolgerungen, die daraus manchmal gezogen werden. Unser Sohn ist noch nicht einmal ein Jahr alt, und fremde Menschen erklären bereits, welche psychischen Schäden er angeblich davontragen wird.

So einfach ist es wissenschaftlich nicht.

Eine britische Langzeitstudie von Golombok und Kolleginnen aus dem Jahr 2023 untersuchte unter anderem 22 Familien nach Leihmutterschaft bis ins frühe Erwachsenenalter der Kinder. Im Vergleich zu Familien nach einer Schwangerschaft ohne assistierte Reproduktion zeigten sich bei der Untersuchung im Alter von 20 Jahren insgesamt keine signifikanten Unterschiede im psychischen Wohlbefinden oder in der Qualität familiärer Beziehungen.

Wir möchten diese Ergebnisse nicht überinterpretieren. Die untersuchte Gruppe ist klein, und insbesondere lassen sich die Ergebnisse nicht einfach auf jede Familie mit zwei Vätern übertragen. Aber sie widersprechen zumindest der Vorstellung, dass Leihmutterschaft grundsätzlich mit einer problematischen psychischen Entwicklung verbunden sein müsse.

Und wie war es konkret bei uns?

Unsere Tragemutter wusste von Beginn an, dass sie ein Kind für uns austrägt und wir nach der Geburt seine Eltern sein werden. Darüber haben wir vor der Schwangerschaft ausführlich gesprochen. Sie hatte bereits eigene Erfahrungen mit Tragemutterschaft und konnte uns sehr genau erzählen, wie sie diesen Weg erlebt hatte.

Nach der Geburt war unsere Beziehung übrigens nicht plötzlich vorbei. Während unserer Zeit in Kalifornien haben wir uns weiterhin gesehen. Alle paar Tage kam sie sogar mit einer Kühltasche voller abgepumpter Muttermilch vorbei, die sie unserem Sohn zur Verfügung stellte. Es war uns wichtig, dass sie unseren Sohn halten konnte und sich über mehrere Wochen in aller Ruhe "abnabeln" konnte.

Das war für uns eine unglaublich schöne Geste. Und auch nach unserer Rückkehr nach Deutschland ist der Kontakt geblieben. Wir tauschen uns weiterhin aus und lassen sie an wichtigen Momenten unseres Familienlebens teilhaben und werden sie auch besuchen.

Welche Bedeutung diese Beziehung später für unseren Sohn haben wird, können wir heute nicht wissen. Wir möchten ihm aber die Möglichkeit geben, sie selbst kennenzulernen und mitzugestalten.

Darüber haben wir bereits ausführlich geschrieben: Abschied von der Tragemutter: Wie wir die Beziehung nach der Geburt gestalten.

4. „Warum habt ihr nicht einfach ein Kind adoptiert? Die Kinderheime sind doch voll!“

Diese Frage haben wir uns selbst gestellt. Adoption und Pflegeelternschaft gehörten zu den Möglichkeiten, über die wir gesprochen haben, bevor wir uns für Leihmutterschaft entschieden.

Zunächst ist uns eine Unterscheidung wichtig, die in den Kommentaren häufig fehlt: Ein Kind, das in einer Pflegefamilie oder einer stationären Jugendhilfeeinrichtung lebt, ist nicht automatisch zur Adoption freigegeben.

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum Kinder nicht bei ihren Herkunftsfamilien leben können. Manchmal ist eine Rückkehr möglich oder sogar das Ziel. Bei einer Pflegefamilie geht es deshalb nicht zwangsläufig darum, dass die Pflegeeltern dauerhaft an die Stelle der leiblichen Eltern treten.

Auch die Vorstellung, in Deutschland würden unzählige zur Adoption freigegebene Kinder auf neue Eltern warten, entspricht nicht den amtlichen Zahlen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren 2025 bundesweit 642 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Gleichzeitig gab es 3.187 Adoptionsbewerbungen. Rechnerisch kamen damit ungefähr fünf potenzielle Adoptivfamilien auf ein vorgemerktes Kind.

Natürlich können auch gleichgeschlechtliche Ehepaare in Deutschland gemeinsam adoptieren. Das ist rechtlich möglich, bedeutet aber nicht, dass jedes Paar tatsächlich ein Kind vermittelt bekommt.

Wir haben uns ebenso mit Pflegeelternschaft beschäftigt. Dabei war die Vorstellung, möglicherweise eine enge Bindung zu einem Kind aufzubauen, das irgendwann wieder in seine Herkunftsfamilie zurückkehrt, für uns persönlich eine große emotionale Herausforderung. Wir wissen, dass es viele wunderbare Pflegefamilien gibt, die genau diese Aufgabe übernehmen. Davor haben wir großen Respekt.

Bei unserer Entscheidung spielte außerdem der Wunsch nach einer genetischen Verbindung und einer von Beginn an geklärten rechtlichen Elternschaft eine Rolle.

Das alles haben wir lange miteinander besprochen. Wir waren uns auch nicht bei jedem Punkt von Anfang an einig. Am Ende war Leihmutterschaft der Weg, mit dem wir uns beide identifizieren konnten.

Wir sehen Adoption nicht als schlechtere Möglichkeit der Familiengründung. Aber genauso wenig halten wir sie für eine moralische Pflicht, die Menschen erfüllen müssten, wenn sie nicht gemeinsam auf natürlichem Weg ein Kind bekommen können.

Unsere damaligen Überlegungen haben wir hier festgehalten: Warum wir uns für die Leihmutterschaft entschieden haben.

5. „Was passiert, wenn bei der Schwangerschaft etwas schiefgeht? Und was ist mit Behinderungen?“

Das war tatsächlich eine unserer größten Ängste. Eine Schwangerschaft ist nie risikofrei, und unsere Tragemutter war bereit, diese körperlichen Risiken für unsere Familie auf sich zu nehmen. Darüber haben wir nicht leichtfertig hinweggesehen.

Eine kanadische Kohortenstudie aus dem Jahr 2024 untersuchte 806 Schwangerschaften mit Tragemüttern und verglich sie mit anderen Schwangerschaften. Schwere mütterliche Komplikationen traten bei 7,8 Prozent der untersuchten Tragemutterschaften auf, gegenüber 4,3 Prozent bei IVF-Schwangerschaften ohne Tragemutter und 2,3 Prozent bei Schwangerschaften ohne assistierte Befruchtung.

Die Studie kann nicht sämtliche Ursachen dieser Unterschiede erklären. Sie zeigt aber, warum medizinische Risiken ernst genommen werden müssen.

Schon vor dem Embryotransfer hatten wir deshalb großen Wert auf die medizinischen Untersuchungen gelegt. Wir haben uns genetisch testen lassen, auch unsere Tragemutter wurde untersucht, und die Blastozysten wurden vor dem Transfer genetisch getestet.

Diese Untersuchungen dienen unterschiedlichen Zwecken. Genetische Tests der Personen, von denen die Ei- und Samenzellen stammen, können bestimmte vererbbare Risiken aufdecken. Beim PGT-A-Verfahren werden vor allem mögliche Abweichungen der Chromosomenzahl untersucht.

Allerdings können solche Tests weder sämtliche genetischen Erkrankungen noch Behinderungen oder Schwangerschaftskomplikationen ausschließen. Auch der medizinische Nutzen von PGT-A ist nicht für jede Patientengruppe gleichermaßen belegt.

Wir haben die Untersuchungen genutzt, um medizinische Risiken besser einschätzen zu können. Für uns gehörte dazu ebenso die medizinische Betreuung unserer Tragemutter während der Schwangerschaft sowie die finanzielle Absicherung für mögliche Komplikationen.

Und dann gibt es noch eine Frage, die in den Kommentaren gestellt wurde: Wer entscheidet eigentlich, wenn während der Schwangerschaft schwierige medizinische Entscheidungen anstehen?

Darüber haben wir uns bereits vor Vertragsabschluss ausführlich unterhalten. Ein Schwangerschaftsabbruch bei medizinischen Risiken, pränatale Diagnostik und Entscheidungen rund um die Geburt gehören zu den Themen, die vor einer Leihmutterschaft besprochen werden müssen.

Unsere Haltung war dabei eindeutig. Über ihren Körper entscheidet unsere Tragemutter selbst.

Wir können gemeinsam Wünsche und Erwartungen besprechen. Aber wir wollten ihr niemals vorschreiben, welchen medizinischen Eingriff sie akzeptieren muss, ob sie eine Schwangerschaft bei gesundheitlichen Risiken fortsetzen möchte oder wie sie ihr Kind zur Welt bringt. Die rechtlichen und medizinischen Einzelheiten sind komplex, aber an ihrem Recht auf körperliche Selbstbestimmung wollten wir keine Abstriche machen.

Bleibt die Frage, was wäre, wenn unser Kind mit einer Behinderung geboren würde.

Auch darüber haben wir gesprochen. Und für uns war immer klar, dass unser Kind unser Kind ist, egal ob mit oder ohne Behinderung. Die genetischen Untersuchungen waren Teil unserer medizinischen Vorsorge, keine Bedingung für unsere Liebe oder dafür, ob wir Verantwortung als Eltern übernehmen.

Elternschaft lässt sich nun einmal nicht vollständig planen. Das wissen wir heute, nach den ersten Monaten mit unserem Sohn, noch besser als vorher.

6. „Die Tragemutter kann das Kind doch gar nicht behalten, wenn sie ihre Meinung ändert!“

Bei dieser Frage werden oft verschiedene Dinge durcheinandergebracht.

Zunächst: Unser Sohn ist nicht ihr Kind. Unsere Tragemutter hat unseren Sohn ausgetragen und geboren, ist aber nicht genetisch mit ihm verwandt. Die Eizelle stammt von einer anderen Frau, die wir als genetische Mutter bezeichnen. Einer von uns ist sein genetischer Vater.

Unsere Tragemutter hatte nicht vor, gemeinsam mit uns Eltern zu werden. Sie hat sich bewusst dafür entschieden, ein Kind für uns auszutragen, dessen Eltern wir nach der Geburt sein würden. Das war keine Situation, in der sich eine Frau während der Schwangerschaft oder nach der Geburt plötzlich entscheiden musste, ihr eigenes geplantes Kind zur Adoption freizugeben.

Gerade deshalb ist die Vorbereitung so wichtig. In der psychologischen Beratung wird unter anderem besprochen, wie die Frau ihre Rolle versteht, welche Erwartungen sie an die Zeit nach der Geburt hat und wie sie mit möglichen emotionalen Herausforderungen umgehen möchte.

Dazu kommt die rechtliche Seite. In Kalifornien kann bei einer gestationellen Leihmutterschaft die Elternschaft der Wunscheltern bereits vor der Geburt gerichtlich festgestellt werden. Bei uns war das tatsächlich der Fall. Wir hatten unsere sogenannte Pre-Birth-Order schon einige Monate vor der Geburt unseres Sohnes.

Das bedeutet nicht, dass eine Schwangerschaft rein rechtlich oder vertraglich betrachtet werden kann. Und natürlich sagt die fehlende genetische Verwandtschaft allein noch nichts über die Bedeutung einer persönlichen Beziehung aus.

Aber es ist ein Unterschied, ob eine Frau ein Kind als künftige eigene Mutter austrägt oder ob alle Beteiligten nach ausführlicher Vorbereitung gemeinsam vereinbart haben, dass sie eine Schwangerschaft für andere Eltern übernimmt.

Für uns war wichtig, dass diese Entscheidung nicht nur auf dem Papier existiert. Wir wollten die Frau kennenlernen, mit ihr sprechen, ihre Wünsche verstehen und herausfinden, ob wir uns miteinander wohlfühlen.

Wie unser Kennenlernen und die Vertragsvorbereitung abliefen, erzählen wir hier: Unsere Tragemutter: Der Moment der Entscheidung und der Weg zum Vertrag.

7. „Hat euer Sohn nicht ein Recht darauf, seine Mutter und seine Herkunft zu kennen?“

Ja, abolut! Und genau deshalb haben wir uns schon vor seiner Geburt intensiv damit beschäftigt, wie wir mit seiner Herkunft umgehen möchten.

Bei seiner Entstehung waren zwei Frauen beteiligt. Unsere genetische Mutter hat die Eizelle zur Verfügung gestellt. Unsere Tragemutter hat ihn ausgetragen und geboren. Beide haben eine wichtige Rolle in seiner Geschichte.

Das ist für uns nicht nur eine persönliche Überzeugung. Auch die UN-Kinderrechtskonvention betont in Artikel 7 und 8 die Bedeutung der Kenntnis der eigenen Eltern, soweit möglich, und den Schutz der eigenen Identität. Wie das bei einer Familiengründung mithilfe einer Tragemutter rechtlich einzuordnen ist, ist nicht immer einfach. Aber für uns war von Anfang an klar, dass unser Sohn seine Herkunft kennen soll. Wir möchten ihm diese Informationen nicht vorenthalten und ihm später die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden, welche Bedeutung die beteiligten Frauen für ihn haben. Wir kennen Eltern, die bewusst auf die Option verzichten, die genetische Herkunft zu kennen oder den Kontakt zur austragenden Mutter nicht fortführen. Das ist deren Entscheidung. Für uns steht aber außer Frage, dass unser Kind ein Recht hat, seine Herkunft so genau zu kennen, wie möglich. 

Wir haben unsere genetische Mutter bereits persönlich kennengelernt und Kontakt zu ihr aufgebaut. Mit unserer Tragemutter stehen wir ebenfalls weiterhin in engem Kontakt.

Es war für uns nie eine Option, diese beiden Frauen einfach aus der Geschichte unseres Sohnes verschwinden zu lassen. Er soll von klein auf wissen, wie er entstanden ist. Nicht als großes Geheimnis, das wir ihm irgendwann offenbaren müssen, sondern als selbstverständlichen Teil seiner Familiengeschichte.

Und wir möchten, dass er später selbst entscheiden kann, welche Bedeutung die beiden Frauen für ihn haben.

Vielleicht wird er eine von ihnen oder beide als eine Art Mutter sehen. Vielleicht sind sie für ihn zwei besondere Menschen, die ihm geholfen haben, auf die Welt zu kommen. Vielleicht entwickelt er seine ganz eigenen Begriffe und Vorstellungen davon.

Das können wir heute nicht wissen. Wir möchten es auch gar nicht für ihn festlegen.

Wir sind seine beiden Väter und seine Eltern. Gleichzeitig können wir anerkennen, dass andere Menschen an seiner Entstehung beteiligt waren und möglicherweise auch in seinem späteren Leben eine wichtige Rolle spielen werden.

Eine weitere Sache ist uns dabei sehr wichtig: die Privatsphäre unseres Sohnes. Wir erzählen öffentlich über unsere Entscheidungen und unsere Erfahrungen als Eltern. Seine persönlichen Gefühle, seine Identität und seine spätere Beziehung zu den beiden Frauen gehören ihm. Er soll irgendwann selbst entscheiden können, wie viel er davon mit anderen Menschen teilen möchte.

8. „Warum sagt ihr eigentlich Tragemutter?“

Auch diese Frage kam in den Kommentaren auf. Tatsächlich haben wir uns schon vor Jahren Gedanken darüber gemacht, welche Begriffe wir für unsere Familiengeschichte verwenden möchten.

Mit dem Wort „Leihmutter“ konnten wir uns nie so richtig anfreunden. Für uns klingt es, als würde eine Frau oder ihr Körper ausgeliehen werden. Das passt nicht zu der Beziehung, die wir mit unserer Tragemutter aufgebaut haben. Auch das viel genutzte Wort "Bauchmama" finden wir befremdlich, da hier einerseits die Frau auf ein Körperteil reduziert wird und gleichzeitig das Wort "Mama" für uns stark emotional aufgeladen ist.

Deshalb haben wir uns für „Tragemutter“ entschieden. Sie hat unseren Sohn getragen und geboren. Wir möchten diese Leistung ausdrücklich anerkennen, ohne ihr damit automatisch eine soziale Mutterrolle zuzuschreiben, die sie selbst nicht angestrebt hat.

Für die Frau, von der die Eizelle stammt, verwenden wir „genetische Mutter“. Auch das haben wir bewusst gewählt, weil wir ihre genetische Verbindung zu unserem Sohn nicht auf einen rein medizinischen Vorgang reduzieren möchten - und weil nichts "gespendet" wurde. 

Uns ist klar, dass andere Familien andere Begriffe bevorzugen. Es gibt hier keine einheitliche Sprache, die für alle Menschen und jede Familienkonstellation gleichermaßen passt.

Und vielleicht wird unser Sohn irgendwann ganz andere Worte verwenden als wir. Das wäre für uns vollkommen in Ordnung.

Wie wir zu diesen Bezeichnungen gekommen sind, haben wir schon 2024 ausführlicher erklärt: Warum wir „Tragemutter“ und „genetische Mutter“ verwenden.

9. „Ist es nicht egoistisch, sich unbedingt ein eigenes Kind zu wünschen?“

Hier haben wir tatsächlich eine ziemlich klare Meinung, mit der vielleicht nicht jeder einverstanden sein wird.

Wir finden, dass jeder Kinderwunsch egoistisch ist. Auch der von heterosexuellen Paaren.

Warum möchten Menschen Kinder bekommen? Weil sie sich eine Familie wünschen, Eltern sein möchten, ein Kind aufwachsen sehen und ihr Leben mit ihm teilen wollen. Das sind persönliche Wünsche. Niemand bekommt ein Kind, weil dieses ungeborene Kind vorher darum gebeten hätte.

Wir wollten Eltern werden, weil wir uns ein Kind gewünscht haben. Warum sollten wir das anders darstellen?

Wir finden auch nicht, dass man seinen Kinderwunsch als vollkommen selbstlosen Akt verkaufen muss. Natürlich können Menschen aus Liebe Eltern werden und ihren Kindern später unglaublich viel geben. Aber der ursprüngliche Wunsch entsteht zunächst bei den Erwachsenen.

Was daraus folgt, ist für uns eine ganz andere Frage.

Denn ein persönlicher, vielleicht auch egoistischer Wunsch bedeutet nicht, dass man sich bei seiner Erfüllung rücksichtslos verhalten darf. Im Gegenteil. Gerade weil wir für unseren Kinderwunsch auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen waren, mussten wir uns besonders intensiv damit auseinandersetzen, welche Verantwortung wir übernehmen.

Welche Risiken können wir verantworten? Welche Grenzen dürfen wir nicht überschreiten? Wie schützen wir die beteiligten Frauen und welche Rechte hat unser späteres Kind?

Darüber haben wir uns jahrelang Gedanken gemacht. Und es gab durchaus Möglichkeiten, die für uns nicht infrage kamen, obwohl sie vielleicht günstiger oder organisatorisch einfacher gewesen wären.

Wir glauben nicht, dass unser Kinderwunsch weniger berechtigt war, nur weil wir zwei Männer sind. Aber natürlich gibt er uns auch kein Recht, über den Körper einer anderen Person zu bestimmen oder ihre Interessen unserem Wunsch unterzuordnen.

Für uns ist deshalb nicht die Frage entscheidend, ob ein Kinderwunsch egoistisch ist. Sondern was Menschen bereit sind zu tun und welche Grenzen sie respektieren, wenn sie sich diesen Wunsch erfüllen möchten.

10. „Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Warum berichtet der BR darüber?“

Ja, die Rechtslage in Deutschland ist gegenüber Leihmutterschaft sehr restriktiv.

Nach dem Embryonenschutzgesetz sind bestimmte medizinische Handlungen im Zusammenhang mit einer sogenannten Ersatzmutterschaft strafbar. Auch die Ersatzmuttervermittlung ist gesetzlich untersagt.

Allerdings lohnt es sich, genauer hinzusehen. Die entsprechenden Strafvorschriften unterscheiden unter anderem zwischen den Personen, die medizinische Eingriffe durchführen oder eine Vermittlung betreiben, und den unmittelbar beteiligten Wunscheltern und Tragemüttern.

Außerdem ist die Situation in Deutschland nicht dieselbe wie in Kalifornien.

Dort fand unsere Familiengründung unter den geltenden gesetzlichen Regelungen statt. Unsere Elternschaft wurde bereits vor der Geburt durch ein kalifornisches Gericht festgestellt. Nach der Geburt mussten wir uns zusätzlich mit den amerikanischen Dokumenten, der Rückreise und der rechtlichen Behandlung unserer Elternschaft in Deutschland beschäftigen.

Wir verstehen, dass Menschen die deutsche Rechtslage befürworten und Leihmutterschaft grundsätzlich ablehnen. Andere wünschen sich vielleicht eine Diskussion darüber, ob und unter welchen Bedingungen ein streng reguliertes Modell auch hier denkbar wäre.

Diese Debatte darf es geben.

Wir finden, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender auch die Geschichte einer Familie erzählen können sollte, deren Weg zur Elternschaft gesellschaftlich kontrovers diskutiert wird.

Unsere Familie existiert. Wir leben in München, sind seit vielen Jahren ein Paar und ziehen gemeinsam unseren Sohn groß. Das ist Teil unserer gesellschaftlichen Realität. Darüber zu berichten bedeutet nicht automatisch, jede Entscheidung, die wir getroffen haben, uneingeschränkt zu befürworten.

Auch schwierige Themen sollten öffentlich besprochen werden können. Und dazu gehört für uns, Menschen zuzuhören, die tatsächlich Erfahrungen damit gemacht haben.

Wer sich näher mit dem rechtlichen Ablauf beschäftigen möchte, findet auf Papaarade unseren ausführlichen Leitfaden: Leihmutterschaft in den USA: Ablauf und Anerkennung in Deutschland.

Warum wir unsere Geschichte trotzdem weiterhin erzählen

Wir möchten zum Schluss noch einmal auf etwas zurückkommen, das uns bei den Kommentaren besonders aufgefallen ist.

Viele Menschen haben ausdrücklich geschrieben, wie sympathisch sie uns finden und wie schön sie unsere Beziehung finden, gleichzeitig aber Leihmutterschaft ablehnen.

Das ist für uns kein Widerspruch, den wir unbedingt auflösen müssen. Wir erwarten nicht, dass jeder Mensch unsere Entscheidungen teilt. Und natürlich kann man uns als Paar mögen, während man unsere Familiengründung kritisch sieht.

Wir möchten auch nicht behaupten, dass Leihmutterschaft überall auf der Welt so abläuft, wie wir sie erlebt haben. Wir wissen, dass es Missstände gibt und dass wirtschaftliche Ungleichheit, fehlende Schutzmaßnahmen oder schlechte medizinische Betreuung zu erheblichen Problemen führen können.

Gerade deshalb sprechen wir so offen über unsere Erfahrungen. Wir wünschen uns, dass sich andere Wunscheltern mindestens genauso intensiv mit diesen Fragen beschäftigen, wie wir es getan haben. Dass sie nicht nur nach Kosten, Erfolgsaussichten und rechtlichen Möglichkeiten fragen, sondern auch danach, wie es der Frau geht, die eine Schwangerschaft für sie übernimmt. Und dass die Bedürfnisse und Rechte des Kindes von Anfang an mitgedacht werden.

Wir haben uns mit vielen schwierigen Fragen auseinandergesetzt und sind heute überzeugt, dass wir für unsere Familie den richtigen Weg gewählt haben. Nicht, weil alles einfach gewesen wäre oder weil wir rückblickend behaupten könnten, sämtliche Risiken im Griff gehabt zu haben. Sondern weil wir nach bestem Wissen und Gewissen versucht haben, verantwortungsvoll zu handeln.

Natürlich würden wir nicht behaupten, dass wir jede Frage perfekt beantwortet oder jede Entscheidung richtig getroffen haben. Auch wir haben dazugelernt und werden unsere Erfahrungen weiterhin kritisch hinterfragen.

Und wir sind sehr dankbar für die Menschen, die uns auf diesem Weg begleitet haben. Unsere Tragemutter, unsere genetische Mutter und all die anderen, ohne die unser Sohn heute nicht bei uns wäre.

Nach den Beiträgen von Bayern 1 hätten wir uns natürlich tagelang mit den negativen Kommentaren beschäftigen können. Aber damit hätten wir den unglaublich vielen liebevollen Nachrichten kaum gerecht werden können. Menschen haben sich über unsere Geschichte gefreut, uns Glück gewünscht und unsere Familie willkommen geheißen. Das möchten wir viel stärker in Erinnerung behalten.

Sachliche Kritik und schwierige Fragen sind bei uns weiterhin willkommen. Pauschale Verurteilungen oder persönliche Angriffe müssen wir allerdings nicht zu einem dauerhaften Mittelpunkt unserer Arbeit machen.

Wir werden auch in Zukunft offen über unsere Erfahrungen sprechen. Über unsere Beziehung, unsere Entscheidungen und den manchmal ziemlich chaotischen Alltag als zwei Väter.

Denn so wichtig die Geschichte ist, wie unsere Familie entstanden ist, so wichtig ist uns heute, wie wir sie leben.

Danke an alle, die uns mit Offenheit, Respekt und Liebe begegnen.

Martin & Robert ❤️

 


 

Wissenschaftliche Quellen und weiterführende Informationen

Medizin, Psychologie und Forschung

Recht und Adoption

Stand: November 2026. Dieser Beitrag verbindet unsere persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen mit wissenschaftlichen und rechtlichen Informationen. Er ersetzt keine individuelle medizinische, psychologische oder juristische Beratung.